Wie sich Unternehmen effektiv gegen DDoS-Angriffe schützen

In einer vollständig vernetzten B2B-Welt ist die permanente Verfügbarkeit digitaler Infrastrukturen kein Luxus mehr, sondern die absolute Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Doch genau diese Verfügbarkeit gerät zunehmend ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen.

Die digitale Achillesferse des Mittelstands – wenn die digitale Lebensader plötzlich stillsteht

Stellen Sie sich vor, Ihr Onlineauftritt ist mitten im saisonalen Hauptgeschäft nicht mehr erreichbar, Ihr Kundenportal verweigert den Dienst oder die geschäftskritische API-Schnittstelle zu Ihren Lieferanten bricht zusammen. In einer vollständig vernetzten B2B-Welt ist die permanente Verfügbarkeit digitaler Infrastrukturen kein Luxus mehr, sondern die absolute Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Doch genau diese Verfügbarkeit gerät zunehmend ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen.

Unter den zahlreichen Bedrohungsszenarien haben sich sogenannte Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) zu einer der verheerendsten und zugleich am leichtesten skalierbaren Waffen entwickelt. Die Bedrohungslage wächst kontinuierlich: Statistiken zeigen, dass bereits die Hälfte aller deutschen Unternehmen von solchen Überlastungsattacken betroffen war. Um dieser Bedrohung wirksam zu begegnen, ergänzen wir bei PFALZKOM in Kooperation mit dem deutschen Sicherheitsspezialisten Myra Security unser Portfolio um den nächsten, wichtigen Baustein: unseren PFALZKOM DDoS Schutz. Doch was genau passiert eigentlich bei einem solchen Angriff und wer benötigt dringend eine professionelle Abwehr?

Ein digitaler Großangriff erklärt: Was bedeutet DDoS eigentlich?

Ein DDoS-Angriff ist im Kern eine künstlich herbeigeführte, digitale Überflutung. Im Gegensatz zu einem einfachen „Denial of Service“ (DoS), bei dem der Angriff von einem einzigen Computer ausgeht, operieren DDoS-Attacken „distributed“, also verteilt. Cyberkriminelle nutzen hierfür riesige, oft weltweite Botnetze – Zusammenschlüsse von tausenden infizierten Computern, IoT-Geräten oder Servern, die ohne das Wissen ihrer Besitzer ferngesteuert werden.

Das Ziel dieser Angriffe ist nicht der Diebstahl von Daten. Vielmehr geht es darum, die IT-Infrastruktur – ob Webserver, Firewall oder Netzwerkanbindung – gezielt durch eine schiere Masse an manipulierten Anfragen in die Knie zu zwingen oder abzulenken. Die Ressourcen des anvisierten Systems werden vollständig erschöpft.

Wie in der Grafik verdeutlicht, führt die Flut bösartiger Anfragen dazu, dass der Server keine Kapazitäten mehr für legitime Datenströme aufbringt. Für Ihre Kunden, Partner und Mitarbeitenden bedeutet das: Die Seite lädt nicht, Transaktionen brechen ab, das System ist „down“.

Die Evolution der Angriffe: Woran klassische Firewalls scheitern

Früher handelte es sich bei DDoS-Attacken meist um rein volumetrische Angriffe auf den unteren Netzwerkschichten (Layer 3 und 4), die einfach die Internetleitung mit Daten verstopften. Heute beobachten IT-Sicherheitsexperten jedoch eine gefährliche Verschiebung: Angriffe auf der Anwendungsebene (Layer 7) nehmen rasant zu.

Diese Attacken auf der äußersten Netzwerkschicht imitieren das Verhalten echter menschlicher Nutzer perfekt. Sie fordern beispielsweise immer wieder rechenintensive Suchfunktionen auf einer Website an oder senden verlangsamte Anfragen, die den Server unbemerkt blockieren. Da dieser Datenverkehr auf den ersten Blick völlig legitim aussieht, sind Standard-Firewalls oder einfache Router zumeist überfordert. Drei von vier Unternehmen scheitern bei der Abwehr dieser komplexen Application-Layer-Attacken, weil sie nicht über die notwendigen Filtertechnologien verfügen.

Während der klassische Schutz die Infrastruktur auf Netzwerkebene (Layer 3 und 4) absichert, erfordern Angriffe auf der Anwendungsebene (Layer 7) eine tiefergehende Betrachtung. Ein solcher Layer-7-Schutz kann unabhängig von der Netzanbindung direkt für Ihre Webapplikationen geplant und aufgesetzt werden. Hierbei verbirgt ein hochintelligentes Filtersystem (ein sogenanntes Scrubbing-Center) Ihre digitalen Schnittstellen. Schädlicher Traffic wird vollautomatisch erkannt und abgewehrt, während valide Nutzeranfragen Ihre Systeme ohne spürbare Verzögerung erreichen. Ihre Server werden für Angreifer so schwerer zu attackieren.

Zielgruppen im Fokus: Wer braucht den PFALZKOM DDoS Schutz?

Die Gefahren betreffen längst nicht mehr nur globale Tech-Konzerne oder Großbanken. Jedes Unternehmen, dessen Geschäftsprozesse von einer funktionierenden Internetanbindung abhängen, ist ein potenzielles Ziel. PFALZKOM richtet sich mit der neuen Sicherheitslösung gezielt an vier Kernzielgruppen im B2B-Umfeld:

  1. Der digitalisierte Mittelstand & E-Commerce: Ob reguläre Website, Kundenportal oder digitales CRM-System: Wenn mittelständische Unternehmen im Internet nicht erreichbar sind, wandern ungeduldige Nutzer sofort zur Konkurrenz ab. Neben direkten Umsatzeinbußen drohen nachhaltige Reputationsverluste und ein hoher Ressourcenaufwand zur Wiederherstellung des Kundenvertrauens.
  2. Kritische Infrastrukturen (KRITIS) & Behörden: Stadtwerke, Energieversorger, Logistiker und Gesundheitseinrichtungen tragen eine besondere Verantwortung für die Bevölkerung. Ein Ausfall ihrer Systeme kann gravierende Folgen haben. Zudem stehen öffentliche Verwaltungen und der KRITIS-Sektor zunehmend unter politisch motiviertem Dauerbeschuss. Unser Produkt basiert auf einer KRITIS-erprobten und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) qualifizierten Technologie, die den strengsten gesetzlichen Vorgaben gerecht wird.
  3. Unternehmen im Geltungsbereich der NIS-2-Richtlinie: Mit der Verschärfung der europäischen Cybersicherheitsrichtlinie (NIS-2) sind weitaus mehr Unternehmen als früher gesetzlich dazu verpflichtet, fortlaufende Risikomanagement-Maßnahmen und die Aufrechterhaltung ihrer Betriebsfähigkeit nachzuweisen. Ein fehlender DDoS Schutz kann bei erfolgreichen Angriffen zu empfindlichen Strafen und persönlichen Haftungsrisiken für das Management führen.
  4. B2B-Kunden mit kleineren, dedizierten IT-Infrastrukturen: Ein massiver technologischer Vorteil der PFALZKOM-Lösung im Vergleich zu reinen globalen Cloud-Anbietern: Traditionelle Schutzlösungen greifen oft erst ab spezifischer Netzwerkgrößen. Durch unsere einzigartige Infrastruktur können wir den vollen DDoS Schutz all unseren Kunden bereitstellen. Das macht professionelle IT-Sicherheit endlich auch für kleinere Unternehmen und maßgeschneiderte Architekturen bezahlbar und umsetzbar.

Integration: Höchster Schutz ohne Investitionsrisiko

Ein entscheidender Vorteil für B2B-Entscheider: Der PFALZKOM DDoS Schutz wird als reine Security-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt. Für Ihr Unternehmen bedeutet das, dass keinerlei Investitionen in teure zusätzliche Hardware oder Softwarelizenzen nötig sind.

Die cloudbasierte und hybride Struktur ermöglicht eine denkbar einfache und schnelle Einbindung. Die Implementierung richtet sich dabei exakt nach Ihren technischen Anforderungen und Ihrem konkreten Schutzbedarf, da wir hier zwischen zwei technologisch eigenständigen Schutzwegen unterscheiden. Gemeinsam mit unseren regionalen Netzwerkspezialisten, unserem Partner Myra und in enger Abstimmung mit Ihrem IT-Team definieren wir die exakt passenden Filterregeln, die perfekt auf Ihren geschäftstypischen Datenverkehr und die jeweilige Schutzklasse abgestimmt sind.

Fazit: Die Frage ist heute leider nicht mehr, ob ein Unternehmen angegriffen wird, sondern wann. Mit dem neuen DDoS Schutz bietet PFALZKOM dem regionalen Mittelstand und kritischen Infrastrukturen ein Sicherheitslevel, das sonst nur Großkonzernen vorbehalten war.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unsere Experten analysieren gerne gemeinsam mit Ihnen Ihre bestehende Infrastruktur und erstellen ein verbindliches und verlässliches Schutzkonzept. Sprechen Sie uns an!